Frauengesundheit

Was bedeutet der Begriff “Dub” im medizinischen Sinne?

Welches ist der häufigste Faktor der Multimorbidität im Alter?

Die häufigsten Erkrankungen und ihre Prävalenzen waren arterielle Hypertonie (61,6 %), Arthrose (26,1 %), T2DM (25,8 %) und Depression (17,9 %).

Wann spricht man von Multimorbidität?

Multimorbidität: Gleichzeitiges Bestehen mehrerer Krankheiten. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an einer chronischen Erkrankung zu leiden, wie etwa Diabetes, Hypertonie, Arteriosklerose, Arthrose, Herzinsuffizienz oder Osteoporose. Treten mehrere Erkrankungen gleichzeitig auf, spricht man von Multimorbidität.

Was ist ein morbider Patient?

Der typische multimorbide Patient ist weiblich, älter, wenig mobil bis gebrechlich, funktionell durch seine Krankheiten eingeschränkt und dauernd beschäftigt mit deren Behandlung. Er ist schmerzgeplagt, bedrückt, überfordert und vereinsamt.

Welche Folgen hat Multimorbidität?

Die Zahl älterer und alter Menschen mit Mehrfacherkrankungen und Pflegebedürftigkeit nimmt zu. Multimorbidität ist mehr als die Summe einzelner Erkrankungen und geht häu- fig mit Inkontinenz, kognitiven Defiziten, Immobilität, Sturzgefährdung und Schmerzen einher.

Was sind die Herausforderungen von Multimorbidität?

Multimorbidität geht regelhaft mit einer Einschränkung des funktionellen Status, einem dadurch bedingten Verlust an Lebensqualität sowie einer erhöhten Mortalität einher. Es entsteht daher bei Multimorbidität besonders häufig ein palliativer Versorgungsbedarf auf unterschiedlichen Ebenen.

Was bedeutet Medikamentenadhärenz?

Als Adhärenz bezeichnet man in der Medizin die Einhaltung der gemeinsam von Patient und Behandler gesetzten Therapieziele im Rahmen des Behandlungsprozesses.

Was ist geriatrische Multimorbidität?

Die Patienten in der Geriatrie weisen eine hohe Gebrechlichkeit auf und leiden an multimorbiden Krankheitsbildern. Die Gruppe dieser Patienten erfordert daher einen ganzheitlichen Behandlungsansatz. Die Diagnoseerstellung wird durch die Individualität der Krankheitsbilder im hohen Alter zusätzlich erschwert.

Ist die Krankheit als erblich?

Die ALS ist meist keine erbliche Erkrankung, sondern tritt sporadisch auf. Hier wird von der häufigen sporadischen Form gesprochen. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle ist damit die Befürchtung, dass Kinder der Patienten später ebenfalls betroffen sein werden, nicht berechtigt.

Was versteht man unter abhängiger und unabhängiger Multimorbidität?

Bei Multimorbidität unterscheidet man zwischen abhängigen und unabhängigen Krankheitsbildern. Liegt eine Wechselwirkung zwischen den Erkrankungen vor, d.h. ein bestimmtes Symptom begünstigt ein anderes oder hat es sogar hervorgerufen, spricht man von einer abhängigen Multimorbidität.

Welche Krankheiten führen zu Pflegebedürftigkeit?

Mögliche Pflegeursachen

  • Krankheiten des Kreislaufsystems wie Schlaganfall, Hirninfarkt oder Herzschwäche.
  • Krankheiten des Bewegungsapparates wie Osteoporose und Arthrose.
  • bösartige Tumore, hauptsächlich an den Atemwegen, der Brust, dem Dickdarm und der Prostata.
  • psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen oder Demenz.

Wie wird Multimorbidität definiert?

Man spricht von Multimorbidität, wenn bei einer Person mindestens zwei Erkrankungen gleichzeitig auftreten. Die meisten Menschen über 65 sind von Multimorbidität betroffen. Dabei können die Erkrankungen aus jedem Bereich der Medizin sein.

Was versteht man unter Morbidität?

ist ein Gesundheitsindikator, mit dem die Häufigkeit von Erkrankungsfällen in einer bestimmten Bevölkerungsgruppe in einem definierten Zeitraum gemessen wird. Morbidität wird durch bestimmte Kennziffern wie die Inzidenz und Prävalenz beschrieben.

Wie berechnet man die Mortalität?

Die Todesrate wird berechnet, indem man die Sterbefälle im Jahr durch die Bevölkerung zur Jahresmitte dividiert und das Ergebnis mit 1.000 multipliziert.

Was versteht man unter Prävalenz?

Prävalenz bezeichnet die gesamte Anzahl der Krankheitsfälle im betrachteten Teil der Bevölkerung zu einem Zeitpunkt oder während eines bestimmten Zeitraums. Die Prävalenz einer bestimmten Erkrankung wird meist als Prozentsatz angegeben (Anteil der erkrankten Personen an der Gesamtpopulation).

Was ist lebenszeitprävalenz?

Häufigkeit der Personen, die einmal in ihrem Leben an einer bestimmten Erkrankung leiden.

Wie gibt man die Prävalenz an?

Die Prävalenz ermittelt sich aus dem Quotienten aus der Anzahl der betroffenen Individuen in einer Population und der Anzahl aller Individuen dieser Population: P = Mbetroffen/Mgesamt (P = Prävalenz, M = Menge)

Was versteht man unter Pathogenese?

Die Pathogenese (altgriechisch: pathos = Leiden/Krankheit, genese = Entstehung) ist ein Teilgebiet der Pathologie und beschreibt sowohl die Entstehung als auch die Entwicklung von körperlichen und psychischen Erkrankungen.

Was versteht man unter Ätiologie?

Definition. Die Ätiologie beschäftigt sich mit der Ursache von Erkrankungen und ihren auslösenden Faktoren (in der Abgrenzung zur Pathogenese). In der medizinischen Diagnostik wird umgangssprachlich auch die Ursache einer Krankheit selbst als Ätiologie bezeichnet.

Wie schreibt man Ätiologie?

Substantiv, f. Worttrennung: Äti·o·lo·gie, Plural: Äti·o·lo·gi·en.

Was ist unklare Ätiologie?

Zusammenfassung. Etwa 50% aller Krankheiten sind in ihrer Ätiologie ungeklärt. Vieles deutet darauf hin, daß sich eine größere Zahl dieser Krankheiten als genetisch verursacht oder prädisponiert herausstellen wird. Bei anderen dieser Krankheiten werden Viren als Verursacher identifiziert werden.

Was ist Salutogenese und Pathogenese?

Die Pathogenese setzt sich mit der Entstehung und den Prozessen von Erkrankungen auseinander. Dabei spielen auch personengebundene oder verhaltensbezogene Risikofaktoren eine wichtige Rolle. Die Salutogenese untersucht hingegen diejenigen Prozesse, welche die Gesundheit erhalten und fördern.

Was ist Salutogenese leicht erklärt?

Der Begriff der Salutogenese wurde vom Soziologen Aaron Antonovsky begründet. Er bezeichnet den individuellen Entwicklungs- und Erhaltungsprozess von Gesundheit. Nach diesem Konzept ist Gesundheit nicht als Zustand, sondern als Prozess zu verstehen.

Was versteht man unter Salutogenese?

Das Gesundheitsmodell der Salutogenese (lateinisch: salus = Gesundheit/Wohlbefinden, genese = Entstehung) beschäftigt sich mit der Frage nach der Entstehung von Gesundheit und den dahinter liegenden Prozessen.

Was ist Pathogenese Modell?

Pathogenese ist die Entstehung und Entwicklung von Krankheiten. Im Mittelpunkt steht die Fragestellung, warum und woran Menschen erkranken. Das pathogenetische Modell geht davon aus, dass Menschen entweder gesund oder krank sind. Gesundheit wird als Normalfall und Krankheit als Abweichung von dieser Norm verstanden.

Welches Modell liegt der Pathogenese zugrunde?

Die beiden umfassendsten Krankheitsmodelle, die dem Paradigma der Pathogenese zugeordnet werden können, sind das biomedizinische und das biopsychosoziale Modell. Dem biomedizinischen Modell zufolge ist Gesundheit oder Krankheit eindeutig feststellbar, da Gesundheit als die Abwesenheit von Krankheit interpretiert wird.

Was ist das Ziel der Pathogenese?

Sie versteht unter Pathogenese allgemein eine durch Einschränkung der individuellen Handlungsfähigkeit bedingte Leidensentstehung. Ziel dieser Betrachtungsweise ist, Verständnis für die Funktion biopsychischer Regulationsprozesse zu erlangen und patienteneigene Kompensationsfähigkeiten zu fördern.