Medizin

Ungewöhnlich: Ein Surfer taucht in eine Welle ein und zieht die ..

Ein 61-jähriger hawaiianischer Surfer stürzte sich in eine 10-Meter-Welle und hob den Tumor erfolgreich von der Oberfläche seines Auges. Ein atypisches Manöver, das es ihm ermöglichte, die Operation zu vermeiden.

Es ist eine radikale Behandlung eines gutartigen Augentumors, über die gerade das British Medical Journal (BMJ) berichtet hat. Ein 61-jähriger Mann, ein erfahrener Surfer mit einer Augenläsion namens Pterygium, nutzte eine massive 10-Meter-Welle, um sein Gesicht ins Wasser zu tauchen und weiter auf der Welle zu rutschen. Dieses heikle (und zweifellos schmerzhafte) Manöver ermöglichte es ihm, den Tumor, der sich über die Oberfläche der Hornhaut erstreckte, abzureißen und die chirurgische Operation zu vermeiden, die ihm sein Arzt geraten hatte!

In der Welt der Surfer kann man sagen, dass das Pterygium (ein Band aus faserigem Gewebe, das sich von der Oberfläche der Bindehaut auf der Hornhaut erstreckt) fast alltäglich ist, bis zu dem Punkt, dass Ärzte diesen Tumor im Allgemeinen “das Auge. Surfer” nennen.

Die Hauptursache für diesen Tumor ist die Sonne, weshalb Surfer, die lange Stunden am Strand verbringen und die Wellen scannen, genau wie Fischer oder Menschen, die auf Werften arbeiten, häufig betroffen sind.

Pterygium: Dies kann zu einem Verlust der Sehschärfe führen

Je weiter die Läsion fortgeschritten ist, desto stärker ist das Gefühl, einen Fremdkörper auf der Hornhaut zu haben. In den schwersten Fällen kann Pterygium sogar zu einer signifikanten Abnahme der Sehschärfe führen, was eine Operation erforderlich macht.

Nach dem Schwimmen wurde der Surfer einige Tage lang überwacht, da die Oberfläche der Wunde stark entzündet war. Aber die Wunde heilte auf natürliche Weise und der Surfer erholte sich ohne medizinische Intervention. Sechs Monate später war die Läsion immer noch nicht wieder aufgetreten.